essenZielles über Eis • Juli 2021

Der Blogbeitrag enthält unaufgeforderte und unbezahlte "Werbung" wegen Markennennung.

Ganz klassisch Schoko und Vanille oder doch lieber das ausgefallene Franzbrötchen- und schwarze Sesam-Eis? Jeden Sommer beglücken neue Eiskreationen den Markt, ob in Eisdielen, Supermärkten, Restaurants, Tankstellen oder auch beim mobilen Eiswagen. Doch was ist außer den persönlichen Vorlieben beim Eiskauf noch zu beachten? ...

Wer essenZ schon länger kennt, ahnt die Antwort sicherlich schon: Es sind natürlich die inneren Werte, die zählen – beim Essen wie bei den Zutaten!

 

Fake Food oder Real Food?

Eis ist nicht gleich Eis. Milcheis besteht, wie der Name schon verrät, hauptsächlich aus Milch, Sahne und Zucker. Kein Wunder also, dass die milchbasierte Eiscrème so unwiderstehlich ist, schließlich erfüllt sie mit ihren Hauptzutaten Fett und Zucker die Naschformel in Perfektion. Über diese wirklich einleuchtende Formel erfährst du in unserem Blogpost „FAKE FOOD – GEFAHRENGUT FÜR DEN KÖRPER“ mehr. Fruchteis enthält hingegen vor allem Zucker, Wasser und Obst bei einem Fruchtanteil von etwa 20 Prozent. Ein erfrischendes Sorbet hat sogar einen noch höheren Fruchtanteil von 25 Prozent. Bei Wassereis verrät der Name die Hauptzutat: Es ist Wasser, kombiniert mit Zucker. Schaut man sich also nur die Energie in den verschiedenen Eisvarianten an, kommt ein Wassereis oder Sorbet mit etwa der Hälfte oder noch weniger an Kalorien weitaus besser weg als beispielsweise ein opulentes, sahniges Haselnusseis in der Waffel. Doch wenn man wirklich Lust auf ein zart schmelzendes Sahneeis hat – gerade jetzt im Sommer tut’s manchmal so gut – dann bitte unbedingt mit gutem Gewissen genießen. Dabei liegt die Betonung auf Genuss! In unserem Blogpost „ESSEN BEWUSST GENIESSEN“ erfährst du, wie du genau solche Momente des Genusses wirklich voll auskosten kannst.

Neben den Kalorien zählt für uns auch deutlich die Qualität in den Produkten. Besonders tierische Produkte im Eis wie Milch und Sahne sollten von Kühen aus guter Haltung stammen. Zusatzstoffe und Aromen sollten nur, wenn unbedingt notwendig, angewandt werden. Schließlich sollte ein intensives Pistazieneis auch wirklich einen hohen Anteil echter Pistazien enthalten – und nicht nur Pistazienaroma und eine Liste von Geschmacksverstärkern, um dir diesen Geschmack vorzugaukeln. Erstaunlich ist, dass sich manch aromatisiertes Eis offiziell gar nicht Pistazieneis nennen dürfte, sondern nur Eis mit Pistaziengeschmack. Die NDR-Sendung „Markt“ hat zu genau diesem Thema erst kürzlich einen äußerst sehenswerten Beitrag ausgestrahlt. In der NDR-Mediathek ist er immer noch zu sehen, falls auch du zukünftig Eisexpert*in werden möchtest.
Wenn du die Worte „aus eigener Herstellung“ liest, ist leider auch nicht so ganz klar, was damit gemeint ist, denn diese Bezeichnung ist – wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitteilt – nicht geschützt: Von Fertigpulver anrühren über einem Grundeis noch Schokostückchen oder Früchte beimengen bis hin zum wirklich handwerklich selbst gemachten Eis darf sich das alles „aus eigener Herstellung“ nennen.

 

Wir empfehlen, Eis am besten so zu verwenden:

Ob ein Wassereis oder Sorbet als kleine Erfrischung oder ein großer Eiscrème-Becher: Entscheidend ist der Genuss! Und um sich den zu schenken, braucht man bekanntlich nicht viel, sondern vor allem das Liebste: Wassereis, Sorbet oder Sahneeis – du entscheidest!

Probleme, welche man aber umgehen kann, sind die vielen Zusatzstoffe und die qualitativ minderwertigen Zutaten in konventionellem Fertig-Eis. Folgende Alternativen bieten sich dafür an:

  1. Das Eis ganz einfach selbst zu Hause machen, dafür haben wir bereits einige Rezepte für dich entwickelt und in diesem Monat folgen noch einige mehr:
  1. Wenn man auf den Vorrat zu Hause ungern verzichten mag, dann am besten Fertig-Eis mit Zutaten aus Bio- oder sogar Demeter-Qualität. Unsere Geschmacksknospen haben bereits ganz tolle Erfahrung mit dem Eis dieser Marken gemacht: Roggenkamp Organics, Alnatura, Schrozberger und Gildo Rachelli .

  2. In der Eisdiele der eigenen Zunge vertrauen, um herauszuschmecken, ob echte Zutaten verwendet wurden oder das Eis nur durch den Einsatz von Aromen und Zusatzstoffen genießbar ist.


… und die essenZ daraus:

Egal in welcher Form, Farbe und Geschmackssorte: Eis ist und bleibt eine köstliche Nascherei, die in Maßen genossen werden sollte. Wenn also nicht die Quantität bei diesem Produkt gefragt ist, dann doch erst recht die Qualität – schmeckt sowie so viel besser!

 

 

(Saskia Neumeier)


Bildquelle: © kerdkanno / pixabay.com

Donnerstag, 01 Juli 2021 05:33

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