essenZielles über Johannisbeeren • Juni 2021

Wenig Kohlenhydrate, dafür eine ordentliche Portion Vitamin C. Die säuerlich-süßen Beeren sind wahre Kämpferinnen bei der Unterstützung unseres Immunsystems. Und noch dazu haben sie grade Saison. Also höchste Zeit, die Johannisbeeren mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Fake Food oder Real Food?

Wie die meisten Beeren enthalten auch Johannisbeeren wenig Zucker im Vergleich zu anderem Obst. Dafür liefern sie eine Menge Ballaststoffe und die Schwarzen Johannisbeeren sogar mehr Vitamin C als Zitronen. Für uns sind sie daher ganz klar ein Real Food! Ganz natürlich, regional und vom Strauch ist sogar die Ernte im eigenen Garten möglich. Besser geht es kaum!

Anders sieht es mit Produkten aus, in denen Johannisbeeren verarbeitet werden. Dass eine Marmelade nur noch wenig vom Gesundheitswert der enthaltenen Obstsorten mit sich bringt, lässt sich schon am Zuckergehalt erahnen. Aber auch der momentan viel beworbene Johannisbeer-Muttersaft kommt trotz seiner Natürlichkeit nicht an das pure Obst heran. Der Vitamin-C-Gehalt von Säften sinkt unter der Einwirkung von Licht und Sauerstoff (daher, falls du doch den Saft möchtest, unbedingt auf dunkle Flaschen achten!). Nicht frisch gepresste Säfte enthalten kaum noch Vitamin C. Außerdem werden die wertvollen Ballaststoffe bei der Herstellung herausgefiltert.

 

Wir empfehlen, Johannisbeeren am besten so zu verwenden:

Um in den vollen Genuss der Vitamine zu kommen, iss Johannisbeeren am besten frisch. Das Vitamin C ist nicht hitzebeständig, was bedeutet, dass es durch Wärmeeinfluss abgebaut wird. Tiefgekühlte Johannisbeeren hingegen sind auch eine gute Wahl – warum kannst du in unseren Blogpost „EISKALT UND TROTZDEM GUT ?! – TIEFGEFRORENES GEMÜSE UND OBST“  lesen.
Johannisbeeren eigenen sich perfekt als Topping auf warmen Gerichten, wie zum Beispiel bei unserer OFEN-AUBERGINE oder als Heidelbeer-Ersatz auf dem LOW-CARB-FLAMMKUCHEN MIT HEIDELBEEREN. Und für den Sommer perfekt: Im Eis – wie in unserem selbstgemachten „Eis am Stiel“ – und auch in Salaten können die kleinen Beeren „das besondere Etwas“ sein.


… und die essenZ daraus:

Verglichen mit anderen Obstsorten haben die süß-sauren Beeren definitiv eine Spitzenposition inne, was den geringen Zuckergehalt angeht. Pur und unverarbeitet genossen liefern sie unserem Körper viele Vitamine und Mineralstoffe und glänzen mit ihrem Ballaststoffgehalt – einfach genießen!

Übrigens: Die Johannisbeere hat ja viele beerige Geschwister, über die du alles Wissenswerte in unserem Blogpost „BEEREN • LEBENSMITTEL DES MONATS • JUNI 2020“ erfährst.

 

 

(Janina Kaiser)


Bildquelle: © Ulleo / pixabay.com

Dienstag, 01 Juni 2021 05:55

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