Mandarine • Lebensmittel des Monats • Januar 2020

Warum hat es die Mandarine auf Platz 1 der Lebensmittel des Monats bei uns geschafft?

Der Nikolaus hat sie im letzten Monat gebracht und wahrscheinlich haben die meisten sie die gesamte Vorweihnachtszeit schon genossen. Die Rede ist von der Mandarine. Während die Weihnachtsplätzchen so langsam wieder von den Tischen verschwinden, lohnt es sich bei der kleinen runden Frucht, sie mit ins neue Jahr zu nehmen.

Sie ist die süßeste von allen Zitrusfrüchten und gleichzeitig ist jede der kleinen Mandarinenspalten noch vollgepackt mit vielen positiven Inhaltsstoffen – die perfekte Alternative zum Schokoriegel, wenn die Lust auf Süßes kommt.


Wo kommt die Mandarine her?

Ihren Ursprung hat die Mandarine zwar in China, Indien und auf den Philippinen, heute wird sie allerdings auch in allen anderen Teilen der Welt angebaut, in denen es das Wetter möglich macht. Die kleinen orangegelben Kugeln lieben gemäßigt warmes Klima und so kommt ein Großteil der hier vernaschten Mandarinen aus Spanien, Italien, der Türkei und Israel.

„Mandarine“ – das ist die Bezeichnung für eine eigene Gruppe der Zitruspflanzen, doch umgangssprachlich wird sie auch als Überbegriff für zahlreiche Kreuzungen mit anderen Zitrusfrüchten benutzt. Eine davon ist zum Beispiel die bekannte Clementine. Sie unterscheidet sich von der Mandarine hauptsächlich durch die geringere Anzahl an enthaltenen Kernen.


Was kann man beim Einkauf von Mandarinen beachten?

Die Haupterntezeit liegt im Spätherbst und im Winter. Perfekt also, um in der Vorweihnachtszeit die Märkte zu füllen und sie dann preisgünstig zu erhalten. Doch so wie die Erdbeeren im Winter bei uns zu finden sind, geht’s auch mit den Mandarinen. Irgendwo werden sie immer angebaut und landen dann bei uns das ganze Jahr über in den Supermärkten – doch
wer will das schon?
Wie die kleine Frucht am Ende schmeckt ist leider von außen nicht erkennbar. Und auch lose verkauften Mandarinen haben keine zuverlässig bessere Qualität als Mandarinen im Netz. Die einzige Orientierung stellen die unterschiedlichen Sorten dar. Neben der „echten“ Mandarine und der Clementine werden bei uns auch Satsumas und Tangerinen verkauft, die sich leicht im süßeren Geschmack und in der Dicke der Schale unterscheiden. Bei der Frage, was nun den eigenen Geschmack am besten trifft hilft nur eines: Ausprobieren!

Wer Rückstände von Pflanzenschutzmitteln vermeiden möchte achtet beim Kauf auf das Bio-Siegel – vor allem dann, wenn die Schale genutzt werden soll! Bei konventionellen Früchten hilft Waschen mit heißem Wasser, um zu vermeiden, dass Spritzmittel beim Schälen auf den essbaren Teil und damit in den Mund gelangen.


Wie verwendet man Mandarinen?

Ob in Nachspeisen und Kuchen, als das „gewisse Etwas“ in deftigen Currys und winterlichen Salaten oder einfach pur als Snack – die Mandarine lässt sich wunderbar vielseitig einsetzen.
In unserem winterlichen Porridge mit Mandarinen findet sie ebenfalls eine Verwendung und lässt dich so in perfekter Kombi mit Quark, Vanille, Hafer und Mandeln gestärkt in den Tag starten.


Was macht die Mandarine so wertvoll?

Schon beim Schälen verbreitet sich der Geruch, der einem förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Das liegt an den ätherischen Ölen, die das intensive Aroma der Früchte ausmachen. Der Duft des Öls kann helfen zu entspannen und soll sogar die Konzentration steigern. Aber nicht nur der Duft, sondern auch der Inhalt der Mandarine hat bemerkenswerte Wirkungen:

  • Das in der Madarine enthaltene Vitamin A verbessert die Sehkraft, besonders bei Dunkelheit – was jetzt im Winter ja ganz passend ist!
  • Das Vitamin C verbessert deine Abwehrkräfte – doch nicht nur das. Auch deine Körperzellen profitieren, denn Vitamin C schützt sie vor Angreifern namens freie Radikale.
  • Dazu kommen noch die sekundären Pflanzenstoffe, die die Mandarine zu einem wahren Rundumschutz für unsere Gesundheit machen.

Der Inhaltsstoff Nobiletin aus den Mandarinen hat in einer kanadischen Studie mit Tieren sogar die Fettverbrennung angekurbelt und den Aufbau von Körperfett verhindert… klingt doch perfekt für die Neujahrsvorsätze, oder? Nun ja, wir müssen hier leider als Spaßbremsen widersprechen: Ergebnisse aus Studien mit Tieren sind leider nicht auf Menschen übertragbar. Also: Doch lieber die Turnschuh anziehen und sporteln…

(Janina Kaiser)


 

Montag, 30 Dezember 2019 06:10

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