Eier • Lebensmittel des Monats • Dezember 2019

Warum hat es das Ei auf Platz 1 der Lebensmittel des Monats bei uns geschafft?

Klein, rund und strotzend vor Kraft. Das Ei begegnet uns im Alltag in den verschiedensten Formen und kriegt dennoch viel zu wenig Aufmerksamkeit. Und das völlig unberechtigt: Es ist vielfältig einsetzbar und noch dazu eine reine Nährstoffbombe, wo man gar keine erwartet.
Was uns noch so begeistert ist, dass sich keiner Gedanken über die Saison machen muss. Eier gibt es – ganz natürlich – ganzjährig und sind überall in Deutschland auch regional erhältlich.

Wo kommt das Ei her?

Huhn animal 1867521 1280 pixabay PexelsEigentlich eine blöde Frage, denn das haben wir doch schon in der Grundschule gelernt – das Ei kommt aus dem Huhn, am besten aus einem glücklichen. Eine Legehenne legt heute sogar alle 24 Stunden ein Ei. Und das in seiner ganzen Vollkommenheit: In nur einem Tag erzeugt das Huhn das wertvolle Innere und auch die kräftige Schale, die es schützt – und das Ganze kann die Natur von ganz allein.

Was kann man beim Einkauf von Eiern beachten?

Wer Rückstände von Tiermedikamenten vermeiden möchte, der greift am besten zu Eiern von Bio-Anbietern. Hinter Bio-Labels wie zum Beipiel Bioland, Demeter oder Naturland steht eine naturgemäße Haltung der Legehennen ohne Pharma-Mittel. Mehr Infos über Regionalität und Haltung haben wir in unserem Blogpost "Ei ist nicht gleich Ei und das liegt an der Herkunft" übersichtlich zusammengefasst.

Wie verwendet man Eier?

Ob in Pancakes zum Frühstück, im Auflauf zum Mittag, in Kuchen und Gebäck zum Kaffee oder im Omelett zum Abendessen – durch seine bindenden und lockernden Eigenschaften ist es unersetzlich beim Kochen und Backen. Aber auch in purer Form als Snack oder Topping auf einem Salat bereichert es unser Essen.

Hier findest Du ein paar unserer Rezepte mit Eiern:

 

Was macht das Ei so wertvoll?

Das Ei hat viel Eiweiß – wider Erwarten sogar mehr im Eigelb als im Eiklar –, das uns lange satt hält und für den Aufbau von Muskeln, aber auch Enzymen, Hormonen und Zellen genutzt werden kann. Das Besondere: Unser Körper kann das Eiweiß aus dem Ei im Vergleich zu anderen Lebensmitteln am besten verwerten. Das Ei entspricht also dem Goldstandard für Eiweißquellen.

Ein wahres Kraftpaket ist das Ei aber vor allem wegen der Mikronährstoffe: Neben einer Menge an bedeutenden Mineralien, wie zum Beispiel Phosphor und Eisen, enthält es alle Vitamine bis auf das Vitamin C. Dazu zählen die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, die wichtige Rollen bei der Festigung von Knochen und dem Schutz von Zellen und Augen spielen. Aber auch die B-Vitamine, die entscheidende Aufgaben im Stoffwechsel übernehmen, sind in aller Fülle enthalten.

Und was ist mit dem Cholesterin?
Nur ein Ei pro Woche! – So lautete die Empfehlung in den 70er Jahren, nachdem Wissenschaftler den Cholesteringehalt eines Eies ermittelt hatten. Heute wissen wir jedoch, dass das Cholesterin, welches wir über die Nahrung aufnehmen, nicht gefährlich ist. Der Körper produziert sogar selbst Cholesterin, wenn keines über die Nahrung kommt. Das Ei ist also wieder freigegeben! Mehr dazu findest Du auch in unserem Fachlatein zum Thema Cholesterin.

(Janina Kaiser)


 

Sonntag, 01 Dezember 2019 06:00

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